Warum Tourismuszentralen an der Nordsee ganzjährig bloggen sollten

Die Tourismuszentralen an der Nordsee haben mittlerweile eigene Websites, auf denen sie viele wichtige und interessante Informationen bereitstellen. Doch sie bloggen nicht. Schon gar nicht ganzjährig. Damit vergeuden sie Ressourcen und verpassen eine gute Gelegenheit, Gäste langfristig zu binden oder neu zu akquirieren.

Ein Blog hat immer eine globale Reichweite. (Foto: cocoparisienne / pixabay)

Ein Blog hat immer eine globale Reichweite. (Foto: cocoparisienne / pixabay)

Zwar besagen die Statistiken für die niedersächsische und die schleswig-holsteinische Nordseeküste, dass die Übernachtungszahlen wieder steigen. Fragt man jedoch bspw. in den Läden und der Gastronomie vor Ort nach, sieht die Lage längst nicht immer rosig aus. Die Gründe dafür sind vielfältig, und einer davon ist, dass sich Ferienorte und -inseln seit Jahrzehnten auf Stammgäste und den guten Ruf der Nordsee verlassen haben. Das genügt heute bei weitem nicht mehr.

Tourismuszentralen an der Nordsee präsentieren heute auf ihren Websites Sachinformationen zum Ferienort bzw. der Insel und der Umgebung. Sie verlinken zu Gastgeberverzeichnissen und Fahrplänen der Fähren, sie übermitteln per Webcam das Wetter am Urlaubsort, und sie listen diverse Veranstaltungen auf. Ein Blog hätte jedoch ganz bestimmte Vorteile, die auf keinem anderen Weg erzielbar wären.

Blogs haben eine globale Reichweite

Reisejournalismus ist heute zu schlecht bezahlt, um noch viele Kolleg_innen nach Norddeutschland zu locken und die frohe Botschaft über gute Luft, tolle Natur und nette Menschen bis in die Lokalzeitungen zu tragen. Doch auch die bundesweite und internationale Pressearbeit aus der Tourismuszentrale heraus ist mühsam und längst nicht mehr so erfolgreich wie früher. Blogs dagegen sind schnell aufgesetzt, mit dem unterschiedlichsten Content füllbar, den Zeitungen und Zeitschriften häufig gar nicht drucken würden. Und Blogs sind 24/7 aus der ganzen Welt erreichbar. Das ist in Sachen Tourismus-PR unschlagbar.

Blogs sorgen für gute Suchmaschinen-Platzierung

Wenn Blogs über einen längeren Zeitraum regelmäßig und inhaltlich und technisch nach bestimmten Kriterien befüllt werden, dann sorgen diese Faktoren allein schon für eine gute Suchmaschinen-Platzierung. Das heißt, Ihre Website könnte dank Ihres Blogs auf der ersten Seite der für Ihre Region und Ihr Angebot relevanten Suchergebnisse stehen. Und diese erste Seite ist besonders erstrebenswert, denn höchstens Journalist_innen klicken sich noch durch bis Seite zehn, und auch das nur äußerst selten.

Blogs existieren nicht nur saisonal

Blogs müssen regelmäßig gefüttert werden, um ihren Zweck zu erfüllen. Das bedeutet, dass sie nicht nur in der Hauptsaison über Veranstaltungen und Sonnenschein informieren, sondern auch über Dinge in den Nebensaisons berichten. Das mag für Sie vor Ort sinnlos und uninteressant erscheinen. Für viele Gäste, ob Stammgäste oder Neulinge, ist es ein zusätzlicher Bonus zu erfahren, was an ihrem bevorzugten Ferienort zu anderen Zeiten geschieht. Womit ich beim nächsten Punkt bin:

Touristische Blogs binden informativ und emotional

Ihre Website informiert sachlich, manchmal überschwänglich, und meistens werblich. Das spricht längst nicht alle an. Über einen nach journalistischen Kriterien geführten Blog können Sie jene „einfangen“, die sich von den plakativen Werbesprüchen eher abwenden. Nicht nur das: Sie können Ihre Gäste, wenn die schon einmal in Ihrem Ferienort/auf Ihrer Nordseeinsel waren, mit interessanten Sachinformationen versorgen, aber auch emotional binden, indem Sie Geschichten von der Insel erzählen und mit schönen Fotos bebildern. Denn wer das Gefühl hat, trotz seltener Besuche, den Ort oder die Insel und die Einheimischen zu kennen, kommt viel lieber dorthin zurück, denn der Ort/die Insel vermittelt so das Gefühl, so etwas wie ein zweites Zuhause zu sein.

Sie sollten einen solchen Blog jedoch nicht freiwilligen Ortsansässigen überlassen, sondern sich selbst darum kümmern bzw. einen Profi damit beauftragen. Freiwillige bloggen unter Umständen nicht regelmäßig, berichten häufig nur nach persönlichen Vorlieben und über Privates, und sie können jederzeit damit aufhören. Geben Sie Ihren Blog jedoch jemandem, der sein Handwerk versteht, der regelmäßig gute Geschichten aufstöbern und sehr gut lesbar schreiben kann, dann haben Sie mit Ihrem Blog einen Gewinner.

Brauchen Sie Unterstützung bei Ihrem Tourismus-Blog?

Ich berate Sie gern, aber noch lieber schreibe und blogge ich selbst. Rufen Sie mich an (Tel.: 04702 – 521 79 60) oder schreiben Sie mir eine E-Mail, damit wir besprechen können, was ich für Sie tun kann.

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